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Wie bekomme ich einen Therapieplatz für mein Kind, meinen Jugendlichen?

Ihnen, dem Kinderarzt oder z.B. einer Erzieherin oder Lehrerin fällt ein Sprachfehler bei Ihrem Kind auf. Der Kinderarzt, Hals-Nasen-Ohren-Arzt, oder auch der Kieferorthopäde sieht sich das Kind an und schreibt eine Verordnung für eine logopädische Behandlung aus.
Meist verordnet er zunächst 10 Termine. Ein Folgerezept kann normalerweise problemlos beantragt werden. Sie machen einen Termin aus und wir besprechen das weitere Vorgehen. Ich behandle Privatpatienten und Selbstzahler
Ich behandle Privatpatienten und Selbstzahler. Seit März 2020 konnte ich in vielen online-Stunden Erfahrungen sammeln. Stottern und Late-Talker behandle ich nicht online.

Therapieablauf:

In der ersten Stunde geht es darum, sich kennen zu lernen. Gegenseitiges Vertrauen ist die Grundlage für effektives Zusammenarbeiten. Erste Tests können durchgeführt werden, die Eltern werden befragt. Ich biete auch Elterngespräche an, wenn es Dinge gibt, die Sie nicht vor dem Kind sagen möchten.
Fundierte sprachanalytische Testungen, Lautbildungstests oder / und Sprachverständnistestungen folgen. Aus diesen Informationen leitet sich der Behandlungsplan ab, er wird gemeinsam mit den Eltern besprochen. Wichtig ist eine regelmäßige Behandlung (meist 1x pro Woche) und regelmäßiges Wiederholen und Üben zu Hause. Die Eltern sind eingeladen, während der Stunden dabei zu sein. Sie bekommen dadurch mehr Sicherheit, wie die „Hausaufgaben“ durchzuführen sind und auf welche Dinge man achten muss.
Nach den ersten 10 Therapiestunden wird mit den Eltern besprochen, wie die Entwicklung vorangekommen ist und wie weiter gearbeitet wird. Wie viele Therapiestunden insgesamt notwendig sind kann man schwer vorhersagen, da die Therapie von verschiedenen individuellen Faktoren abhängt. Nach dem Therapieabschluss können noch ein bis zwei Kontrollstunden stattfinden um den Behandlungserfolg zu sichern.